Lernen Sie uns kennen
Praxis für Psychotherapie Weber & Demerouti
Eine gute therapeutische Zusammenarbeit beginnt oft lange vor der ersten Sitzung – mit dem Gefühl, dass der Mensch auf der anderen Seite zu einem passen könnte. Deshalb möchten wir uns Ihnen kurz vorstellen.
Wer wir sind
Ganz gleich, weshalb Sie zu uns kommen – wir möchten zunächst verstehen, was Sie belastet und überlegen mit Ihnen, welche Schritte hilfreich sein können.
Wir haben uns während unserer Ausbildung kennengelernt. Heute sind wir verheiratet, haben eine Tochter und einen Sohn und führen gemeinsam unsere Praxis.
Mathias ist im Ruhrgebiet aufgewachsen, Foteini in Griechenland. Unsere unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und unsere langjährige Arbeit in der Psychiatrie und Psychiatrischen Institutsambulanz haben unseren Blick auf Menschen geprägt.
In unserer Arbeit begleiten wir Menschen in einer Zeit ihres Lebens, in der sie sich oft nichts sehnlicher wünschen, als bald wieder in ihren Alltag zurückkehren zu können. Diese Erfahrungen prägen auch unsere Arbeit in der Praxis.
Schon als Kind wusste ich, dass ich Psychologin werden möchte. Besonders geprägt hat mich dabei ein Satz meiner Cousine, die selbst Psychologin ist: „Ich helfe Menschen durch Gespräche, dein Vater als Arzt mit Medikamenten.“ Dieser Gedanke ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Er hat mir früh gezeigt, welche besondere Form von Hilfe darin liegen kann, einem Menschen zuzuhören, ihn zu verstehen und ihn auf seinem Weg zu begleiten.
Für meinen Wunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten, habe ich meine Heimat verlassen und meine Weiterbildung in den Niederlanden und in Deutschland fortgesetzt.
Für mich bedeutet Psychotherapie vor allem, einem Menschen aufmerksam zuzuhören, ihn in seinem Erleben ernst zu nehmen und auch dort zu bleiben, wo es schwierig wird. Nicht jedes Leid lässt sich sofort nehmen oder lösen. Aber ich glaube daran, dass ein einfühlsames Gegenüber, das zuhört, mitfühlt und schwierige Erfahrungen gemeinsam aushält, viel bewirken kann. Es kann dabei helfen, wieder Orientierung und neue Perspektiven zu gewinnen.
Für mich bedeutet Therapie, Menschen ein Stück ihres Lebens zu begleiten. Dass mir Menschen dafür ihr Vertrauen schenken, ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Deshalb interessiert mich nicht nur das, was wir in der Therapiesitzung besprechen, sondern auch, was zwischen den Sitzungen geschieht. Therapie lebt aus meiner Sicht davon, dass das, was wir gemeinsam besprechen, im Alltag ausprobiert, hinterfragt und mit eigenen Erfahrungen gefüllt werden kann.
Niemand lebt für sich allein. Familie, Partnerschaft oder andere vertraute Menschen können ebenso eine wichtige Rolle spielen wie professionelle Begleiter. Wenn es hilfreich und von Ihnen gewünscht ist, beziehe ich deshalb Angehörige oder andere Menschen aus Ihrem persönlichen oder professionellen Umfeld gerne in die Zusammenarbeit ein.
Bei meiner psychotherapeutischen Arbeit ist mir besonders wichtig Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Verständnis ist für mich dabei die Grundlage für jede Veränderung. Denn nur wenn beide Seiten verstanden haben, wie Schwierigkeiten entstanden sind und aufrechterhalten werden und ein gemeinsames Verständnis erarbeitet werden kann, welche Art der Bewältigung dieser Schwierigkeiten individuell am sinnvollsten ist, kann Therapie zu langfristigen Veränderungen führen.
Daher ist es mir ein besonderes Anliegen Sie bestmöglich dabei zu unterstützen Ihr eigener Therapeut bzw. Ihre eigene Therapeutin zu werden und Sie dazu zu befähigen Ihre psychische Gesundheit aktiv selbst zu gestalten. Für mich ist es der größte Erfolg, wenn ich am Ende einer Therapie merke, dass ich überflüssig geworden bin – getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.